1. Mai 21018

Herzliche Glückwünsche der Staatsgalerie Stuttgart zu ihrem 175. Geburtstag und alles Gute für die nächsten 175 Jahre!

Dazu eine Geschenkidee: FREIER EINTRITT für 17,5 Jahre auf Kosten des Landes Baden-Württemberg.

Schön wäre es, da das Stuttgarter „Museum der bildenden Künste“ seit 1843 eine Staats-Galerie ist, wenn weiterhin in erster Linie das Land (und nicht „Freunde“ oder Sponsoren) der Direktorin Christiane Lange sowie deren Nachfolgerinnen oder Nachfolgern die angemessenen Mittel für wichtige Ankäufe, anspruchsvolle Ausstellungen und entsprechende Forschungs- wie Vermittlungsprogramme bereitstellen würde. Sagen wir: in dem Rahmen wie zu Peter Beyes Zeiten vor 30 bis 40 Jahren, als die Neue Staatsgalerie weltweit Furore machte.

Eine verbesserte finanzielle Ausstattung und Freier Eintritt – das wäre im Grunde keine Gabe an das Museum, sondern wie bei englischen staatlichen Museen ein Geschenk an die Bürger und Gäste unseres Landes, kurz: ein neuerliches „Stuttgarter Museumswunder“.

 

Dazu dies Bild: Stirlings immer faszinierende Neue Staatsgalerie ist bei leichtem Regen doppelt schön, zumal wenn sie von einem Paar in passenden Popfarben besucht wird. Bei Freiem Eintritt wären dort mehr Menschen zu sehen.

 

Ergänzend dazu ein Bild des Herbstes, der Jahreszeit des weinseligen Bacchus:
Johann Heinrich Danneckers hier leicht modifizierte „Ariadne auf dem Panther“ von 1803, im Deutschen Merkur 1805 gedeutet als „Bezähmung der Wildheit durch die Schönheit“, unterwegs zu den „Drei Grazien“ in der Rotunde der Neuen Staatsgalerie.
So wie Ariadne freudig einem wonnevollen Leben mit ihrem Göttergatten Bacchus entgegensieht, so wünscht auch der Staatsgalerie Stuttgart zu ihrem Jubiläum eine glückliche Zukunft sowie den Rückbau der B14
Christian von Holst,
alter ego Danneckers.