NACHTRAG zur Bilderfolge Nr. 59: Thema PLANIE – wegen mir bisher unbekannter Fotos.

Die Planie am 28. Oktober 1893, Foto Herzog Philipp von Württemberg (1838-1917), AHM (Archiv des Hauses Württemberg), Altshausen. Von einem Obergeschoss des Kronprinzenpalais wird ein Umzug festgehalten, wohl mit Honoratioren an der Spitze und Militär im Gefolge. Die Planie hat vier Baumreihen. Jenseits einer Wiesenfläche mit Denkmal Bäume des Schlossplatzes.

Kronprinzenpalais, 1953, Foto LMZ, von dem aus Herzog Philipp 1889 Fotos machte. Trotz heftigster Proteste wird der Bau 1963 abgerissen. An seiner Stelle stehen Buchhaus Wittwer-Thalia und das Kunstmuseum.

Ein Umzug am Faschingsdienstag 2020, aufgenommen durch die Glasfront des Kunstmuseums, das an der Stelle des Kronprinzenpalais steht. Die ehem. Planie mit 4 Baumreihen zuseiten einer Wiesenfläche ist verloren.

Blick auf Königstraße und Planie vom Kronprinzenpalais aus, Foto Herzog Philipp von Württemberg, AHW, Altshausen. Wieviel harmonischer wirkt der Bereich als heute, da ihn wieder und wieder Buden, Eisflächen u.a. verunzieren.

Das Denkmal vor Königstraße und Königsbau, 1910, Foto HdG 

Ernst Curfeß (1849-1896), Dannecker-Denkmal, 1888. Es ehrt den bedeutendsten Bildhauer der Stadt, den Freund und Mitzögling Schillers an der Carlsakademie. Ihn bekrönt seine Muse, ein Junge hält eine Blumengirlande als Schmuck bereit.

Dannecker-Büste von Ernst Curfeß im Städtischen Lapidarium, der einzige Rest des ehem. Denkmals im Herzen Stuttgarts. Unbeachtet in seiner friedhofsähnlichen Abgeschiedenheit, wirkt der ramponierte Kopf mit ausgeschossenem Auge wie ein Sinnbild der Gesamtschäden Stuttgarts in Kriegs- und Nachkriegszeiten.