Schicksalsbrunnen – Sex in Oper und Leben: das wichtige Werk von 1914, steht bis 1963 an der Neckarstraße und gehört erneut dort hin.

Der Beitrag behandelt eine Arbeit des Jugendstils in direkter Beziehung zum Galateabrunnen am Eugensplatz. Diesen Brunnen am Künstlereingang des Großen Hauses hat Karl Donndorf (1870-1941) gestaltet zum Gedenken an die Stuttgarter Opernsängerin Anna Sutter (1871-1910), bedeutende Interpretin von „Salome“ und „Carmen“. Es geht beim Schicksalsbrunnen um Sex and Crime in Oper, Leben und Kunst.

Max Littmann, Opernhaus, 1914 mit Schicksalsbrunnen an der Neckarstraße

Der neu aufgestellte Brunnen an der Neckarstraße als Pendant des Galateabrunnens am Eugensplatz.

Schicksalsbrunnen – Sex in Oper und Leben - das künstlerische Echo von Karl Donndorf

Der Schicksalsbrunnen vor dem Künstlereingang, seinem Bestimmungsort.

Künstlereingang seit 1963 ohne Brunnen

Künstlereingang des Obernhauses, von Max Littmann mit Bedacht von der Straße abgerückt, ist in Verkehrsbedrängnis

Der Künstlereingang verdient wieder mehr Abstand von der B14. Dann könnte auch wieder der Schicksalsbrunnen dort seinen angestammten Platz finden.

Schicksalsbrunnen am

Der Schicksalsbrunnen heute im Oberen Schlossgarten vor dem Verwaltungstrakt der Staatstheater – ein etwas beliebig wirkender Auf- oder auch Abstellungsort.

Vision der Rückkehr des Brunnens an seinen Bestimmungsort

Umdichtung nach Goethe

Inspiration bei Goethe. 

Künstlereingang mit geisterhaftem Wassergesprudel davor

Schon sprudelt das Brunnenwasser an der B14.

Künstlereingang mit halb auftauchenden steinernen Gestalten

Steinerne Gestalten tauchen bereits zur Hälfte auf.

Schicksalsbrunnen- Sex in Oper und Leben – das künstlerische Echo auf einen Mord wieder an seinem Ort an der Neckarstraße

Anders als im Faust I in dunkler Nacht: „O tönet fort, ihr süßen Himmelslieder! / Die Träne quillt, die Erde hat mich wieder!“, heißt es dann am Künstlereingang des Großen Hauses: Ganz Stuttgart strahlt, den Brunnen hat es wieder! – Und zwar endlich am richtigen Platz.

Ob Stuttgart sich wohl je dazu aufrappeln wird ?!