15. Oktober 2018

Das Brandenburger Tor aus dem späten 18. Jh. in „Mitte“, wie die Berliner sagen, an einem schönen Sonntagmorgen dieses Altweibersommers: das Wahrzeichen Berlins und als nationales Symbol gewissermaßen auch Deutschlands Mitte. – Nicht weit davon das Holocaustdenkmal.

Da das Brandenburger Tor ursprünglich Friedenstor genannt wurde, kann es auch für das heutige Selbstverständnis Deutschlands als ein Land des Friedens stehen. 


 

Deutschlands innerer Friede ist zunehmend in Gefahr. Das verdeutlicht auch das “Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ in unmittelbarer Nähe des Brandenburger Tores. 

 

Das 19.000 qm große Stelenfeld erinnert an die 6 Millionen Juden, die von Deutschen während der Nazi-Zeit ermordet worden sind.
Nicht per Zufall gleicht das Holocaustdenkmal mit seinen 2.700 Betonblöcken den weiträumigen jüdischen Grabfeldern in Jerusalem.

 

Und dieses Denkmal wird nun sogar von historisch gut unterrichteten Leuten und ihrem verblendetem, hasserfüllten Anhang als „Schande“ für Deutschland bezeichnet oder die Nazi-Zeit mit ihren sonst nie erreichten Verbrechen als „Vogelschiss in der Geschichte Deutschlands“ verharmlost. 
Nicht die Gedenkstätte und ihr Ort sind falsch, sondern die Haltungen solch elender Kritiker. Sie schänden das Ansehen der Ermordeten und zugleich schaden sie mit voller Absicht dem heutigen Ansehen Deutschlands.





Am 4. Januar 2018 schrieb ich bei Facebook zu meinem Foto vom Herbst 2015:

„Blick vom Ölberg auf die Altstadt Jerusalems mit ihren drei Religionen heiligen Stätten.
Das schier unbegrenzte jüdische Gräberfeld vorne hilft die Gestaltung des Holocaust-Mahnmals als Denkmal für die rund 6 Millionen durch die Nationalsozialisten ermordeten Juden zu verstehen – nämlich als eine grabfeldartige Stätte monumentalen Ausmaßes, das in seinen Dimensionen bisherige Gedenkorte übersteigen muß und darf.“