30. August 2019

Bei Hitze seien sie nicht zu sehen, heißt es, brauchen sogar Sprühnebel. Bei leichtem Regen dagegen spazieren die Großen Pandas in Beauval munter umher und verlocken zu einer Bilderserie.

2012 gelangen die Pandadame Huan Huan und ihr Partner Yuan Zi als Leihgabe Chinas auf 10 Jahre in den ZooParc de Beauval. Angeblich wird dafür eine jährliche Gebühr von 10 Mio. Euro fällig. Weltweit sind Pandas derzeit in nur 23 Zoos vertreten.

Man kann sich kaum sattsehen an den ruhigen, knuddeligen Tieren. Trotz schwieriger Fortpflanzungsbedingungen bei Pandas bringt Huan Huan im August 2017 ihren ersten Filius zur Welt, der den Namen Yuan Meng erhält. Das Pandaterzett fungiert als herausragender Besuchermagnet für den Zoo.

Begegnung und schönes Einvernehmen zwischen den Tieren

Ein Panda ruht weiter aus, der andere beginnt mit der Vorbereitung der Mahlzeit. Zunächst werden sorgsam alle Blätter von den Bambusstangen entfernt, die er dank seines „sechsten“ Fingers, einer Art Daumen an den Vordertatzen, gut halten kann.

Dann geht es ans Essen, was sich bei den bis zu 30 Kilo Bambus am Tag über viele Stunden erstreckt.

Eine Eintracht fast wie bei Wilhelm Busch

Nach der Mahlzeit nimmt ein Panda eine thronende Stellung ein und reinigt sich mit der Zunge Oberlippe und Nase.

Etwas melancholisch wirkt der Panda trotz willkommener Luftfeuchtigkeit und schöner Umgebung. So als wolle er sagen, was glotzt ihr mich so an, ich wäre ja noch viel lieber als hier nur unter meinesgleichen im chinesischen Bambuswald.

Weiter geht’s am 6. September 2019.