9. Januar 2018

Gibellina Vecchia, Provincia di Trapani, besucht im Herbst 2016:
1968 wurde der Ort im Westen Siziliens bis auf 2 Häuser durch ein Erdbeben zerstört. Der Künstler Alessandro Burri hat das Ruinenfeld in ein Kunstwerk verwandelt, wodurch es als ein Denkmal der Macht der Natur wie der Kunst weiterlebt.

 


Auf einer der beiden Hausruinen von Gibellina steht:
„Cosa sarebbe l’uomo senza il soffio rigeneratore dell’ARTE?“  – „Was wäre der Mensch ohne den wiederbelebenden Hauch der KUNST?“

 

Gibellina Vecchia im Valle von Bellice auf Sizilien: 1968 durch ein Erdbeben so gut wie ausgelöscht. Der Künstler Alessandro Burri (1915-1995)  hat die Reste in Beton begraben und damit seit 1981 quasi einen sakralen, friedhofartigen Ort unter dem Namen „Il Cretto“ (Der Riss) geschaffen.

 

In den heutigen Wegen zwischen den Betonflächen ist der Verlauf der jahrhundertalten Gassen erhalten.